Unsere Bolivien Rundreisen & Bolivien Reisen

Unsere Bolivien Rundreisen & Bolivien Reisen


Reisen Sie mit viventura nach Bolivien und entdecken Sie ein Land, welches seine indigene Kultur wie kein anderes Land Südamerikas bewahrt hat. Etwas abseits der üblichen Touristenrouten, im Herzen von Südamerika, bietet Bolivien eine tolle Ausgangsposition für länderübergreifenden Südamerika Rundreisen. In wunderschönen kolonialen Städten wie La Paz, Sucre und Potosí gibt es zudem unzählige kulturelle Schätze zu entdecken - die Inka-Kultur ist hier noch tief verankert.

Doch es sind vor allem die faszinierenden Landschaften, die unsere Bolivien Rundreisen einzigartig machen: Wo sonst auf der Welt kann man schon durch eine strahlend weiße Salzpfanne wie die Salzwüste Salar de Uyuni wandern, die vor der Kulisse von schneebedeckten Sechstausendern liegt? Auch der Titicaca-See, die Isla del Sol, Sorata oder Tupiza bieten mit einer Höhenlage von fast 4000m ein unglaubliches Panorama.

 
3 Länder, Machu Picchu & Salzwüste
ab 4.299 EUR
inkl. Transatlantikflug
 
Andenzauber inkl. Dschungelabenteuer
  • Machu Picchu auf Inkapfaden
  • 3 Tage Dschungelabenteuer
  • Uyuni: Die größte Salzwüste der Erde
  • 3 Metropolen: Lima, La Paz, Santiago
  • Max. 15 Teilnehmer
ab 4.499 EUR
inkl. Transatlantikflug
 
Highlights von Machu Picchu bis Rio
ab 4.699 EUR
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Top-Highlights dreier Länder individuell erleben
ab 3.199 EUR
inkl. Transatlantikflug
 
Die Top-Highlights Perus & Boliviens
  • Machu Picchu auf alten Inkawegen
  • Titicacasee: Das Leben der Uros
  • Salar de Uyuni mit Tunupa Vulkan
  • 2 Tage im peruanischen Dschungel
  • Max. 15 Teilnehmer
inkl. Transatlantikflug
 
von Lima nach La Paz - Die Welt der Inkas hautnah
ab 3.699 EUR
inkl. Transatlantikflug
 
Magie der Anden: Das Beste aus Peru, Bolivien & Chile
ab 4.299 EUR
inkl. Transatlantikflug
 
Von Lima bis Santiago
  • Beste Reisezeit April bis Oktober
  • Route flexibel anpassbar
  • Mit privatem Reiseleiter oder in internationalen Gruppen
  • Unterschiedliche Hotelkategorien wählbar
 
Im Herzen Südamerikas
  • Zu Ihrem Wunschtermin
  • Individuelle Änderungen und Anpassungen möglich
  • Perfekt kombinierbar mit Peru und Chile
  • Ständig verfügbare Ansprechpartner
 
Kultur und Natur in den Anden
  • Besonders schön zwischen Mai und Oktober
  • Route individuell anpassbar
  • Privat oder in internationalen Gruppen
  • Hotels Ihrer Wahl
Tipps & Infos
viventura Salar de Uyuni bolivia salt lake uyuni vivideo 546 - Salt Flats Uyuni, Bolivia

Reise-Highlights in Bolivien

Sie wollen das Herz Südamerikas kennenlernen? Das traditionsreiche Binnenland Bolivien grenzt an Peru, Brasilien, Chile, Argentinien und Paraguay und bildet so das Zentrum vom südamerikanischen Kontinent. Mit einer Gesamtgröße von 1.098.581 km ist Bolivien fast dreimal so groß wie Deutschland und verfügt über immense natürliche Ressourcen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Highlights für eine Bolivien-Reise sowie Geheimtipps der viventura-Mitarbeiter:

 

Die Salzwüste Salar de Uyuni

Mit mehr als 10.000 Quadratkilometern spiegelglatter Oberfläche ist der Salar de Uyuni  eines der weltweit beeindruckendsten touristischen Highlights. Diese strahlend weiße Salzwüste darf auf keiner Bolivienreise fehlen! Wenn die Sonne den Boden zum Flimmern bringt entsteht hier den Eindruck, die nahegelegenen Berge schweben zu sehen. Ein Tipp: Auch in der Regenzeit (Ende Februar, Anfang März) lohnt sich ein Besuch am Salar de Uyuni. Besonders nach einem Schauer entsteht durch das angesammelte Regenwasser ein nahezu perfekter Spiegel, der Horizont und Himmel ineinander verfließen lässt. Aber auch ohne besondere Wettereffekte ist der Salar de Uyuni ein umwerfender Ort.
Unser Tipp: Es gibt ausgedehnte Touren, die auch den am Nordrand der Salzwüste gelegenen Tunupa Vulkan ansteuern. Hier kann man über die durch Sedimente bunt gefärbte Kraterkante wandern und einen erhöhten Ausblick auf den Salar genießen. Diesen Ausflug unternehmen wir auch auf unserer viYoung Peru Bolivien Reise.

 

Die rote Laguna Colorada

Falls Sie Bolivien und den Salar de Uyuni bereisen, legen wir Ihnen sehr ans Herz, auch gleich eine Jeep-Tour weiter südlich durch die ersten Ausläufer der Atacama-Wüste zu buchen. Diese Touren können Sie ohne Voranmeldung in Uyuni direkt buchen - oder beispielsweise bei unserer Rundreise viExplorer Peru Bolivien Chile Reise unternehmen! Vor malerischer Kulisse von Vulkanen auf 4200m Höhe werden Sie die schönsten Lagunen - unter anderem die rote Laguna Colorada - vorfinden. Die Lagune hat ihre extrem rote Färbung den dort wachsenden Algen und Plankton sowie im Wasser gelösten Mineralien zu verdanken. Perfekt farblich angepasst sind die dort lebenden Flamingos, die in der roten Lagune nach Krebsen fischen.

 

El Camino de la Muerte mit dem Mountainbike

Für die Sportlichen empfiehlt sich eine Fahrradabfahrt über die “Straße des Todes” („El Camino de la Muerte“) in die Yungas. Die Straße, die im Altiplano außerhalb von La Paz beginnt und rund 60 Kilometer in die subtropischen Yungas führt, galt lange Zeit als die gefährlichste Straße der Welt! Bis vor nicht allzu langer Zeit führte diese Route alternativlos auch für PKWs und LKWs schmalspurig und ohne Leitplanken an steilen Abhängen vorbei. Aber keine Angst: Heutzutage finden große Brummis ihren Weg über eine andere, weit besser ausgebaute Straße! Der berühmte Camino de la Muerte ist hauptsächlich mit dem Fahrrad befahrbar. Lassen Sie sich nicht vom Namen abschrecken: Für jeden mit Radfahr-Erfahrung ist die nur abwärts führende Strecke nicht sonderlich schwer. Wer sich also traut, bekommt ein Abenteuer, das er wohl nie vergessen wird - und kann dazu am eigenen Leib innerhalb weniger Stunden einen Klimazonenwechsel erfahren!

 

Die weiße Hauptstadt Sucre

Sucre, die konstitutionelle Hauptstadt des Landes, verzaubert den Besucher mit ihren weißen Kirchen und Gebäuden mitten in einer kargen Hochebene. Seit mehr als 30 Jahren schon ist Sucre Weltkulturerbe der UNESCO. Die kolonialen Gebäude und die im Schachbrettmuster angelegten Straßen weisen die typische Eigenschaften von gut erhaltenen, südamerikanische Kolonialstätten auf. Ihren Namen verdankt die Stadt im Übrigen nicht dem Zucker (frz.: “le sucre”), sondern dem südamerikanischen Freiheitskämpfer José Antonio de Sucre, der mit Simón Bolívar eng vertraut war. Der um Sucre herum angebaute Wein gehört zu den besten des Landes!

Auf unserer Komfortreise Peru Bolivien Chile erleben Sie gleich drei der Weltkulturerbe Chiles: Sucre, Potosí und Valparaíso!

 

La Paz: Die höchst gelegenste inoffizielle Hauptstadt

La Paz ist die größte und wichtigste Stadt Boliviens, welche seit einiger Zeit Sucre die Funktion als Hauptstadt abgenommen hat.  Inmitten von schneebedeckten 6.000er-Gipfeln lässt der Blick aus dem Talkessel heraus jedes Herz höher schlagen. La Paz ist ein guter Ausgangsort für Ausflüge in das nahe Hochland oder den tropischen Bergnebelwald (die Yungas). Bretterhütten und Wolkenkratzer wechseln sich hier mit bunten Straßenmärkten und modernen Einkaufszentren ab.

Etwas weiter nördlich von La Paz liegt der größte Ruinenkomplex Boliviens, Tiwanaku. Die Anlagen stammen aus der Prä-Inkazeit und sind als Weltkulturerbe der Menschheit registriert.

Auf gleich acht unserer Bolivien-Reisen geht es nach La Paz zum Titicacasee! Auf der viYoung Peru Bolivien Reise ist sogar eine Übernachtung auf den schwimmenden Inseln vorgesehen.

 

Copacabana

Copacabana, die bedeutendste Pilgerstätte Boliviens, ist ein heiliger Ort der Inkakultur. Den Name des weltberühmten Strandes verdankt die Stadt ihrer Marienfigur “La Virgen de Copacabana”. Ein brasilianischer Eroberer erbaute ihr zu Ehren eine Kapelle am Strand. Copacabana ist ein beliebter Ausgangsort für die Isla del Sol (Sonneninsel) und die Isla de la Luna (Mondinsel).

 

Die Isla del Sol auf dem Titicacasee

Die Sonneninsel (“Isla del Sol”) im Titicacasee ist ein idyllischer Ort und auch kulturell einen Besuch wert. In wenigen Stunden können Sie die Insel umrunden, an welchem der Legende nach die Gründerväter der Inka vom Sonnengott auf die Welt geschickt wurden. Die vielen kleinen Buchten mit tiefblauem Wasser sowie die Strände der Sonneninsel laden zum Entspannen ein und erwecken den Eindruck, man befände sich auf einer Mittelmeerinsel. Bei Ihrem Spaziergang werden Sie im Norden der Isla del Sol auf weniger touristische Überreste von Inka-Bauten stoßen, durch die man einen Einblick in deren Kultur- und Lebensweise erlangt.

 

Coroica

Mit einer atemberaubenden Fahrt über die so genannte Todesstraße (La Ruta de la Muerte) gelangt man von La Paz in den größten Ort der Nord-Yungas, Coroica. In der immergrünen, aus Hügeln und Schluchten bestehenden Umgebung des Städtchen finden sich Nebelwald, tropische Plantagen und Wasserfälle.

 

Der Osten: Samaipata und Santa Cruz

Am Fuße der Kordilleren kann man die Prä-Inka Festung “El Fuerte” sowie Höhlenzeichnungen in Samaipata entdecken. Die nach La Paz wichtigste Stadt des Landes, Santa Cruz, befindet sich ebenfalls im östlichen Tiefland. Zwischen amazonischen Regenwäldern und trockenem Tiefland kann man hier gut einen Ausflug zu den Jesuiten-Missionen oder in den “Parque Nacional Rios Blanco y Negro” starten.

 

Amazonasbecken

Unerschlossen und unberührt wartet der tropische Norden mit weiten Flüssen und Dschungelwäldern wie in der Region Guyaramerin auf. Abenteurer können die Arten- und Pflanzenvielfalt aus dem Boot und vom Jeep aus entdecken.

 

Weltkulturerbe und Nationalparks in Bolivien

Gleich mehrere Orte in Bolivien wurden zum Weltkulturerbe erklärt: Die jesuitischen Missionen um Santa Cruz, der Nationalpark “Amboro” (ebenfalls bei Santa Cruz) sowie die Silberminen von Potosi. Eine besondere Attraktion ist vor allem der von Ende Februar bis Anfang März stattfindende Karneval von Oruro, welcher von der UNESCO als Meisterwerk des menschlichen Erbes ausgezeichnet wurde. Er wird auch als das “Teufelsmaskenfest” (La Diablada) bezeichnet.
Als besonders sehenswerte Nationalparks empfehlen wir “Pilon Lajas” nahe Rurrenbaque im Norden sowie den “Parque Nacional Madidi” (siehe Geheimtipp 1). Auch der Nationalpark “Sajama” am Fuß des gleichnamigen Vulkans sowie der Nationalpark “Meseta Caparusch” im Amazonasbecken erfreuen sich großer Beliebtheit.

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Geheimtipps für Ihre Reise in Bolivien

Hier ein paar Geheimtipps von unserem Bolivien-Experten-Team:



Geheimtipp 1: der Madidi-Nationalpark in Bolivien

Der Nationalpark Madidi, gelegen zwischen dem Amazonas und den Anden, gehört zu den artenreichsten Regionen der Erde: 11 Prozent aller 9.000 bekannten Vogelarten können im Madidi-Nationalpark gesichtet werden! Größere Tiere sind hier ebenfalls beheimatet. So kann man mit viel Glück einen Jaguar, Wildschweine oder den katzengroßen Titi-Affe, den man ausschließlich  im Amazonas Urwald antrifft, entdecken. Am besten zu erreichen ist dieser Teil des Landes über die Stadt Rurrenabaque, von wo aus man mehrtägige Dschungel-Trips mit Übernachtungen in urigen Urwald-Lodges buchen kann. Wir vermitteln gerne ein besonderes Erlebnis in einer der Eco-Lodges, die Sie tief in das Herz des Amazonas führt!


 

Geheimtipp 2: Palca Canyon - kleines Naturparadies direkt vor La Paz

Naturliebhaber, die weder mehrere Tage Zeit haben, noch in das durch Gruppen überlaufene Mondtal möchten, finden bereits eine Stunde außerhalb von La Paz in dem Palca Canyon eine ruhige Alternative. Mit Blick auf den Ilimani kann man die Wanderung vom oberen, schmaleren Teil des Canyons in der Trockenzeit starten und sich hinab ins Tal nach Palca vorkämpfen. Der Canyon wird im Laufe des Weges immer breiter und die Felswände höher. Wie überall in der Umgebung von La Paz ist es durchaus üblich, die mit ihren artistischen Sprüngen auffallenden Chiscachas zu sehen, welche allerdings durch ihre Fellfarbe perfekt getarnt sind. Von Palca aus kann man den öffentlichen Verkehr der Micros nutzen um wieder in die Stadt zurück zu gelangen. Auch eine von Palca aufsteigende Wanderung ist möglich, jedoch muss in diesem Fall das Transportmittel am Straßenrand gestoppt werden und ist häufig bereits voll.  

 

Geheimtipp 3: Wild Western Feeling in dem Canyon von Tupiza

Wer den wilden Westen einzig mit den USA verbindet, wird über die Umgebung von Tupiza erstaunt sein. Die die Kleinstadt umgebenden Canyons dienten bereits als Kulisse in Western-Filmen und können von der Stadt aus in einer Tour mit dem Jeep oder ganz klassisch vom Rücken eines Pferdes aus entdeckt werden. Ob am Teufelstor mit Ausblick über Kakteenfelder, beim Trab unter gleißender Sonne durch den flachen Fluss oder während der Picknickpause im Schatten der kargen Vegetation: das Cowboy-Feeling bleibt einem nicht verwehrt! Halbtages – oder Ganztagestouren sind bei allen touristischen Agenturen der Stadt buchbar.

 

Geheimtipp 4: Der Pacha Trek im hohen Norden: Kultur und Natur

Für alle die aufgrund von Knieproblemen oder wegen einer Abneigung gegen Zelte auf typische Treks wie den Chorro oder Takesi verzichten, gibt es eine gute Alternative im Norden Boliviens: Hier befindet sich der Pacha Trek! Dieser führt über die leichten Erhöhungen der Anden nördlich der Königskordillere. Zwischen Chisquipampa und Cotapampa leitet die Wanderung über mehrere kleine Gemeinden, welche sich zum Ziel gesetzt haben, die Kultur der wandernden Medizinmänner Boliviens bekannter zu machen. Je nach eigenem Tempo kann man zwei- bis viermal in Gasthäusern (einfache Ausstattung, Mehrbettzimmer mit geteilten Sanitäranlagen) übernachten und in kleinen Museen mehr über Sitten und Gebräuche, aber auch die Heilpflanzen dieser Gegend lernen. Frischen Kräutertee gibt es in allen diesen Herbergen. Außerdem lassen sich die Gastgeber nicht lange um eine Kostprobe ihrer typischen Volksmusik bitten. Wer das reale, untouristische Bolivien kennenlernen will, ist hier richtig: Anfahrt am Titicacasee entlang über Escoma. Jeeps sind empfehlenswert, da die Strecke nach Escoma nicht mehr ausgebaut ist.

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Die beste Reisezeit für Ihren Bolivien-Urlaub

Reisen nach Bolivien können grundsätzlich das ganze Jahr unternommen werden. Während die Monate Juli und August klare Himmel bieten, kann es in den höher gelegenen Gebieten der Anden besonders nachts empfindlich kalt werden.

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Das Wetter in Bolivien

Bolivien ist das ganze Jahr über gut bereisbar. Insgesamt fällt die Regenzeit in die Monate von November bis März. Hier kommt es zu schnellen Wechseln zwischen starken Regenschauern und Sonnenschein. Beständiger sind die Monate April bis Oktober mit langen Trockenphasen, jedoch deutlich frischeren Nächten.

Es gibt vier Klimazonen: die tropische, die subtropische, die gemäßigte und die kalte Zone. Da die Temperaturen in Bolivien stark von der Höhe des Gebiets abhängen, finden Sie in Bolivien so ziemlich alles vor: von trockenem Hochgebirgsklima (Anden) über subtropisches Klima in den Yungas bis hin zu tropischem Tieflandklima (Beni, Santa Cruz). Dazu kommen auch noch die Trockenzonen des Gran Chaco und das eher mediterrane Klima der mittelhohen Gebirgstäler. Nicht zu unterschätzen ist der Effekt der Höhensonne im Altiplano. Ein hoher Sonnenschutz ist hier unbedingt zu empfehlen!

Die beste Reisezeit richtet sich somit stark nach den persönlichen Vorlieben, sowie der Region des Landes, die Sie bereisen wollen.

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Essen in Bolivien

Erfrischendes Zimteis, fruchtige Säfte und herzhaft gefüllte Teigtaschen – kulinarisch hat Bolivien einiges zu bieten. Die ursprüngliche bolivianische Küche ist sehr einfach und nahrhaft. Hauptnahrungsmittel sind vor allem Kartoffeln, Mais und Reis. Die Inkas führten den landwirtschaftlichen Anbau der Kartoffel im großen Stil ein und seitdem gibt es über 200 verschiedene Sorten! Mit den Spaniern kamen außerdem Bohnen, Erbsen, Getreide und Gerste nach Bolivien. Diese runden so das kulinarische Angebot mit einem leicht europäischen Stil ab. Gewürzt wird in Bolivien gerne scharf mit dem typischen Chilli-Pfeffer. Zu fast jedem Gericht wird automatisch “Aji” (kleine rohe Chilistücke, auch gerne zu Sauce verarbeitet) serviert. Hier einige Essenstipps für Ihren Bolivien-Urlaub:

 

Salteñas

Salteñas sind die bolivianische Variante der Empanadas, deren kleckerfreier Verzehr eine wahre Kunst ist! Die saftigen Teigtaschen enthalten in Brühe gekochtes Rind, Schwein oder Hühnchen. Gewöhnlich gehören auch Kartoffeln, Bohnen und Karotten zu der Füllung. Mittlerweile erhält man neben der mit Käse gefüllten Variante noch weitere rein vegetarische Kreationen der Salteñas. Normalerweise werden diese in Bolivien zum späten (zweiten) Frühstück genossen. Sie sind an vielen Straßenständen oder in speziellen Lokalen erhältlich. Gegen Mittag sind die leckeren Salteñas aufgrund ihrer hohen Beliebtheit oft ausverkauft.
Insidertipp: Im Lokal „Salteñas Paceña“ in La Paz finden Sie besonders gute Teigtaschen.
 

Habas, Maní und Chifles (Platanos fritos)

Habas, Maní und Chifles sind Bohnen, Erdnüsse und frittierte Bananen, die süß oder salzig geröstet als kleiner Snack zwischendurch dienen. Die traditionell gekleideten Frauen der Andenregion verkaufen die Leckereien günstig an vielen Straßenecken und auf den Märkten von La Paz. Sie können in beliebig großen Mengen zusammengestellt werden. Vor allem bei Konzerten und Fußballspielen werden sie gerne von den Paceños, der Bevölkerung von La Paz, genossen. Sicher ist auch etwas für Ihren Geschmack dabei!

 

Helado de Canela

Helado de Canela ist ein köstliches Wassereis mit Zimtgeschmack, welches traditionell als erfrischende Süßigkeit mit Käse-Empanadas gegessen wird. So kann der Eisgenuss sehr schnell satt machen! Das beste Zimteis ist wohl in Cochabamba zu finden. Auf den Märkten dort kann man dabei zusehen, wie die Caseras das Eis in grossen Metallkrügen zubereiten.
Insidertipp: In La Paz lässt sich die Eisdiele “Wistupickus” empfehlen.  Eine Portion kostet lediglich zwischen 0,30 – 0,70 Euros, ein Paradies für Eisliebhaber.

 

Anticucho

Anticuchos sind gegrillte Fleischspieße mit Kartoffeln und Erdnusssoße. Das Fleisch besteht meist aus Rinderherz und wird in Essig und Gewürzen mariniert, weswegen es sehr saftig ist. Verkauft wird der Imbiss nur nachts, hauptsächlich auf kleinen Grillkarren an Straßen, aber auch in Restaurants. Üblicherweise werden Anticuchos gerne in Gesellschaft von Freunden nach Konzert- oder Pubbesuchen als Mitternachtssnack verzehrt, bzw. auf dem Weg in die Diskothek.
Insidertipp: In La Paz in der Straße 20 de Octubre, Ecke Aspiazu gibt es köstliche Anticuchos für ca. 0,70 Euros.

 

Frische Säfte

Überall in Bolivien werden frische Säfte auf individuellen Wunsch serviert und zubereitet. Sie finden die verschiedensten Varianten auf Märkten und Plätzen. Frische Früchte der Saison wie Orangen, Papayas oder Bananen werden üblicherweise entweder mit Wasser oder Milch und sehr viel Zucker gemixt, können aber auch “natural” bestellt werden. Auch getrocknete Pfirsiche, Karotten und Sellerie können zusammen mit Leinsamen, Sojabohnen, Quinoa, Honig, Haferflocken, Mandeln und Kokos kombiniert werden. Nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang oder einem Shopping- Nachmittag sind diese frischen Säfte sehr beliebt.
Insidertipp: Plaza Alonso de Mendoza in La Paz. Die Säfte kosten meist nicht mehr als 0,30 Euros. Fragen Sie doch nach Genuss noch nach einem „Yapa“ – ein gratis Nachschank. Den „Yapa“ gibt es übrigens nicht nur für Säfte…

 

Api con pastel

Pasteles sind sehr dünne Gebäcke aus Käse und Zucker, die in Öl frittiert werden. Sie können nach Belieben mit Puderzucker bestreut werden. Dazu gibt es einen Api, ein sehr heißes, dickflüssiges, süßes Getränk aus Mais mit Zimtgeschmack, welches typisch für die Andenregion ist. Dieses Getränk wird von den Paceñas am Morgen zum Frühstück verspeist. Sie werden meist auch nur am Morgen auf den Straßen und Plätzen verkauft, wobei es trotzdem einige Plätze gibt, auf denen man sie den ganzen Tag über finden kann.
Insidertipp: Ein besonders guter Platz ist der Plaza del Estudiante in La Paz. Hier befindet sich das Lokal „Api Happy“, welches den ganzen Tag Api verkauft. Ein Api mit Pastel kostet weniger als 1,00 Euro.

 

Tucumanas

Tucumanas sind frittierte Empanadas mit Hühnchen oder Rind und werden oft am Morgen gegessen. Gefüllt sind sie außerdem mit Kartoffeln, Zwiebeln und manchmal auch mit Oliven, Karotten, Erbsen oder Ei.
Insidertipp: Leckere Tucumanas gibt es gegenüber des Coliseo Cerrado in La Paz. Auch in der Zona Sur im Viertel von San Miguel können Sie gute Tucumanas finden.

viventura Arequipa arequipa peru san juan de apostol visozial vivideo 183 - viSozial San Juan de Apostol in Arequipa, Peru

viSozial in Bolivien

Soziales Engagement ist uns von viventura sehr wichtig - und Ihnen bestimmt auch! Aus diesem Grund haben wir den gemeinnützigen Verein viSozial e.V. gegründet. viSozial initiiert und begleitet Sozialprojekte in Südamerika, darunter ein Projekt zur Gemeindeentwicklung am Titicacasee in Santiago de Okola und das Straßenkinderprojekt Luz de Esperanza in El Alto nahe La Paz. viSozial e.V. finanziert sich im Wesentlichen aus unseren Spenden, Patenschaften und den Spenden der Teilnehmer. Deshalb würden wir gerne von jedem Reiseteilnehmer 30 Euro als Spende an viSozial e.V. weiterleiten. Das ist zwar nicht viel, aber auch mit kleinen Beiträgen kann viSozial einiges erreichen. Falls Sie das nicht möchten, genügt ein kurzer Hinweis im Kommentarfeld der Buchung oder ein Anruf bei Ihrem Kundenberater. In allen Reisepreisen sind die 30 Euro bereits enthalten, so dass die Spenden keine zusätzlichen Kosten darstellen. Durch die Anmeldung zu einer Reise mit viventura unterstützen Sie praktisch schon selbst die viSozial-Projekte des jeweiligen Reiselandes.

Wenn Sie noch einen zusätzlichen kleinen Beitrag leisten möchten, dann können Sie Sachspenden mitbringen und sie persönlich dem Projekt übergeben. Wir sind für jede Hilfe dankbar! Folgende Sachspenden werden in unseren Projekten in Bolivien ständig benötigt: warme Kleidung (auch getragene Sachen), Schuhe und Hygieneartikel wie Zahnbürsten und -creme, Watte, Desinfektionsmittel, Shampoo, Seife, Fettcremes und Sonnenschutz. Außerdem fehlt es an Bastel- und Schulmaterialien wie Buntstiften, Papier, Schreibheften, Wachsmalstiften und Malbüchern. Didaktische und pädagogische Spiele ( z.B. Puzzle, Memory) werden auch immer gerne angenommen.

Um zu zeigen, dass Ihr Geld sinnvoll eingesetzt wird, können auf vielen unserer Touren Sozialprojekte besucht werden. Weitere Informationen zu den Projekten und dem Einsatz der Spendengelder finden Sie auf den Seiten von viSozial e.V.

 
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viventura  Ulrike Sindermann
Ulrike Sindermann
Tel: +49 30 6167558-0
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